Immer wieder lesen und hören wir in den sozialen Medien wenig differenzierte Aussagen über die Rasse Bernhardiner.
Der St. Bernhards-Klub e.V. möchte die Gelegenheit nutzen, um über die in unserem Verantwortungsbereich gezüchteten Bernhardiner mit belegbaren Daten und Fakten zu berichten und aufzuklären.
In unserer ersten Folge wollen wir uns mit der Größe und der Aussage des „Gigantismus“ beschäftigen.
Der erste Rassestandard für Bernhardiner von 1887 legte die offiziellen, verbindlichen Merkmale der Rasse fest, nachdem sie auf einem internationalen Kynologenkongress in Zürich als Schweizer Nationalhunderasse anerkannt worden war. Der Standard basiert auf den Hunden des Hospizes auf dem Großen Sankt Bernhard. Rüden waren mit einer Widerristhöhe von etwa 71–76 cm und Hündinnen mit etwa 66–71 cm beschrieben. Der aktuelle Standard beschreibt eine Mindestgröße von 70 cm bei Rüden und 65 cm bei Hündinnen und wurde über die Jahre nicht verändert.
Im St. Bernhards-Klub e.V. wird seit 1997 die Größe der Hunde im Rahmen der Zuchtzulassung erfasst. Mehr als 1400 Hunde sind dokumentiert. Ihre Größe entspricht dem Standard. Die Aussage, Bernhardiner seien „doppelt so groß“ wie ihr Ursprung sind nicht belegt.




