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Die Neue in der Redaktion!

Manchem Leser dürfte es schon aufgefallen sein: es gibt einen neuen Namen bei der Redaktion. Ich möchte heute einmal die Chance nutzen und mich genauer vorstellen: Ich bin Anja Gebler, Inhaberin eines kleinen Onlineshops, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und lebe mit Mann und Bernhardiner in der schönen Wetterau in Hessen.

Meine Vorliebe für Bernhardiner begann mit einer Episode, die man gar nicht im Kreise von ernsthaften und verantwortungsvollen Züchtern erzählen sollte. Aber sie ist mehr als 50 Jahre her und damit mag über manches Detail Nachsicht walten! Mein Vater fuhr jeden Tag an einem Schrottplatz vorbei und sah die dortigen Hunde und deren Wurf. Und jeden Tag ärgerte er sich mehr, wie die Welpen nicht richtig aufgezogen wurden. Zwar wurde eine Welpe nach der anderen wohl verkauft, aber eine letzte blieb dort. Eines Tages fuhr er wieder vorbei und machte eine Vollbremsung, ging auf den Hof und erklärte dem Besitzer, dass dieser ihm die Welpe verkaufen sollte. Wenn er sich weigern sollte, würde er sie auch so mitnehmen. Da mein Vater als Schmied arbeitete und fast 2 m groß war, beeindruckte sein Auftritt wohl sehr. Seit diesem Abend hatte ich einen Hund. Mit schweren Symptomen der Mangelernährung, die in den nächsten Wochen teuer beim Tierarzt bekämpft wurden. Aber wir hatten unseren ersten Bernhardiner in der Familie. Eine Seele von einem Hund! Wenn der Cocker-Spaniel aus der Nachbarschaft mal wieder ihn anbellen wollte, ist er einfach über diesen hinweg getapst und hat uns fragend angeguckt, ob da irgendwas gewesen wäre. Der natürlich jedes Kaninchen gejagt hat. Und Butterkuchen beim Bäcker klaute – und das regelmäßig. Und mit dem ich das Bett teilen musste. Mit dieser Kindheitserinnerung gab es für mich später gar keine Zweifel, welchen Hund ich je haben möchte: einen Bernhardiner mit all seinen Marotten, seiner Größe, seinem Gemüt und seinem Sabber!

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