Seit Gründung verfolgt die Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e. V. das Ziel, durch unabhängige und wissenschaftlich fundierte Forschungsförderung nachhaltig zur Gesundheit und zum Wohlbefinden von Hunden sowie zu einer verantwortungsvollen Hundezucht beizutragen. Ein zentrales Anliegen war und ist es dabei, Wissen zu schaffen, das nicht nur wissenschaftlich relevant ist, sondern auch in der Praxis Wirkung entfaltet.
Damit wissenschaftliche Erkenntnisse tatsächlich einen Beitrag leisten können, müssen sie dort ankommen, wo tagtäglich Entscheidungen für die Gesundheit von Hunden getroffen werden – bei Hundehalterinnen und Hundehaltern ebenso wie bei Tierärztinnen und Tierärzten sowie in der Zuchtpraxis.
Vor diesem Hintergrund informiert die GkF als erste über die Gründung der Taskforce Gesunde Hundezucht. Die neu ins Leben gerufene Taskforce ist ein unabhängiger Zusammenschluss veterinärmedizinischer Expertinnen und Experten mit dem gemeinsamen Ziel, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sachlich, verständlich und praxisnah zu bewerten und aufzubereiten. Die Taskforce entwickelt Leitlinien und Arbeitspapiere zu zentralen Fragestellungen der Hundezucht und stellt damit dringend benötigte Orientierungshilfen für Züchterinnen und Züchter sowie für Tierärztinnen und Tierärzte zur Verfügung. Sie schließt damit eine wichtige Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Anwendung.
Die GkF sieht in der Arbeit der Taskforce eine wertvolle Ergänzung zur Forschungsförderung: Während wissenschaftliche Studien neues Wissen generieren, trägt die Taskforce dazu bei, dieses Wissen einzuordnen, zu bündeln und in eine Form zu überführen, die konkrete Entscheidungen in Zucht und tierärztlicher Praxis unterstützt.
Erst das Zusammenspiel aus Forschung und praxisnaher Aufbereitung schafft die Grundlage dafür, die Gesundheit von Hunden langfristig zu erhalten und nachhaltig zu verbessern.
Weitere Informationen zur Arbeit der Taskforce finden Sie unter: www.tgh-hundegesundheit.de







